Computertomographie (CT)

Die Computertomographie in unserer Praxis in Düsseldorf ist ein hochmodernes, computergestütztes Röntgenverfahren. Im Gegensatz zum herkömmlichen Röntgenbild erzeugt das CT in Düsseldorf detaillierte Querschnittsaufnahmen des Körpers. Man kann es sich wie das schichtweise Durchleuchten des Organismus vorstellen. Durch die digitale Verarbeitung am Computer werden selbst geringste Unterschiede in der Gewebestruktur sichtbar, was uns hilft, Tumoren oder kleinste Gewebeveränderungen frühzeitig und präzise zu diagnostizieren.

Aufbau und Funktionsweise: Das Messsystem nutzt eine schnell rotierende Röntgenröhre mit Strahlenbündel sowie einen Szintillationszähler mit nachgeschaltetem Photomultiplier. Indem die Schicht aus leicht variierenden Winkeln (mindestens 180°) linear abgetastet wird, entsteht ein präzises Strahlenschwächungsprofil. Aus den ca. 100.000 Messdaten wird die Ortsverteilung der Schwächungswerte kalkuliert und in eine bildliche Darstellung übersetzt, deren Aussagekraft durch Kontraststeigerung zusätzlich erhöht wird.

Vorteile der Methode: Die CT zeichnet sich durch eine überlagerungsfreie Abbildung und eine abgestufte Darstellung von Weichteilen (auch ohne Kontrastmittel) aus. Eine quantitative Analyse ist anhand der am Bildrand aufgeführten Schwächungswerte direkt möglich. Dank der schnellen Informationsgewinnung hat das Verfahren zahlreiche invasive Diagnosemethoden verdrängt.

Anwendung: In unserer Radiologie im Prinzenpark in Düsseldorf umfasst der Einsatzbereiche die Diagnostik von Gehirnerkrankungen, Veränderungen an Thorax, Abdomen, Skelett und Bewegungsapparat sowie das Tumorstaging in allen Regionen des Körpers.

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Häufig gestellte Fragen?

01. Weshalb ist die Verwendung von Kontrastmitteln bei einer CT-Untersuchung erforderlich?

Man unterscheidet primär zwei Formen der Kontrastmittelgabe: Die intravenöse Verabreichung führt dazu, dass sich die Substanz bevorzugt in Regionen mit intensiver Durchblutung ansammelt. Dies trifft auf den Großteil von Tumoren sowie auf entzündliche Herde zu. Umgekehrt zeigen sich krankhafte Veränderungen in bereits stark durchbluteten Organen oft gerade dadurch, dass sie weniger Kontrastmittel aufnehmen als das umliegende gesunde Gewebe. Auf diese Weise gelingt häufig eine sichere Abgrenzung zwischen benignen und malignen Befunden. Geht es speziell um die Diagnostik des Verdauungstrakts, wird das Mittel in der Regel oral eingenommen. Dies dient dazu, die einzelnen Darmschlingen optisch hervorzuheben, damit sie sich innerhalb der komplexen Bauchhöhle klar von anderen Organstrukturen absetzen.

02. Auf welchem Weg verlässt das mir zugeführte Kontrastmittel den Körper wieder?

Bereits nach etwa fünf Minuten beginnt der Körper damit, das intravenös verabreichte Kontrastmittel über die Nieren auszuleiten, wobei der Ausscheidungsprozess nach rund sechs Stunden in der Regel komplett abgeschlossen ist. Komplikationen können jedoch bei einer eingeschränkten Nierenleistung auftreten. Ein zentraler Indikator hierfür ist der Kreatininwert im Blut, der deshalb routinemäßig vor einer CT-Untersuchung in unserer Praxis in Düsseldorf kontrolliert wird. Das oral eingenommene Kontrastmittel hingegen wird nur in minimalen Mengen vom Körper resorbiert; der Hauptteil verweilt im Verdauungstrakt und wird auf natürlichem Wege ausgeschieden. Substanzen, die in andere Körperhöhlen eingebracht wurden, gelangen über den Blutkreislauf oder das Lymphsystem ebenfalls zu den Nieren. Eine Ausnahme bilden gallengängige Mittel: Diese werden zwar auch über das Blut transportiert, jedoch durch die Leber in die Gallenwege abgegeben und erreichen so schließlich den Darm.

03. Mit welcher zeitlichen Dauer sollte ich für den gesamten Ablauf rechnen?

Obwohl die reinen Aufnahmen an einem modernen Spiral-CT in unserer Praxis im Prinzenpark lediglich Sekunden in Anspruch nehmen, umfasst der gesamte Prozess deutlich mehr Schritte: Das Umkleiden, die korrekte Positionierung auf der Untersuchungsliege, das Legen des venösen Zugangs für das Kontrastmittel sowie die computergestützte Planung und anschließende Bildkalkulation führen zu einer Gesamtdauer der Untersuchung von etwa 15 bis 30 Minuten. Planen Sie ein abschließendes Gespräch mit dem Arzt über die Ergebnisse ein oder möchten Sie die Aufnahmen und den Befund direkt mitnehmen, sollten Sie hierfür zusätzliche 15 bis 30 Minuten vorsehen. Selbst bei einem reibungslosen und termingerechten Ablauf ist es daher ratsam, für den gesamten CT-Termin insgesamt etwa 30 bis 60 Minuten Zeit einzuplanen.

04. Wie hoch ist die Strahlenbelastung?

Wie bei konventionellen Verfahren nutzt auch die Computertomographie Röntgenstrahlen zur Bildgebung. Zeitgemäße CT-Systeme sind darauf ausgelegt, die Strahlenexposition so gering wie möglich zu halten, während sie gleichzeitig eine extrem schnelle Abwicklung und eine herausragende Bildauflösung garantieren. Manche Geräte verfügen zudem über spezielle Softwarelösungen zur Dosisreduktion, welche die Strahlungsintensität individuell an den Umfang der jeweiligen Körperpartie anpassen. Trotz dieser Dosisminimierung und der hohen Geschwindigkeit liefern moderne Scanner exzellente Resultate. Entscheidend für das Ausmaß der Strahlenbelastung sind dabei auch die Sensitivität der Detektoren sowie der Körperdurchmesser des Patienten in der untersuchten Region.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Strahlendosis bei einer CT-Untersuchung deutlich variabler ausfällt als bei anderen radiologischen Methoden. Sie liegt üblicherweise über der Belastung einer einfachen Röntgenaufnahme, unterschreitet jedoch zumeist die Werte der meisten Durchleuchtungsverfahren.

05. Basiert das bildgebende Verfahren der Computertomographie ebenfalls auf der Nutzung von Röntgenstrahlung?

Die Computertomographie (CT) ist ein radiologisches Verfahren, das auf dem Einsatz von Röntgenstrahlen basiert. Während bei einer herkömmlichen zweidimensionalen Röntgenaufnahme die Strahlenquelle und das Bildmedium fest gegenüberliegend positioniert sind, rotieren bei der CT die Röntgenröhre und das Detektorsystem mit gleichbleibender Geschwindigkeit um den Patienten. Dieser Vorgang ermöglicht Aufnahmen aus vielfältigen Perspektiven, wodurch der Körper gewissermaßen dreidimensional erfasst wird. Aus diesen Daten werden anschließend die charakteristischen Querschnittsansichten berechnet. Diese Technik erweitert die diagnostische Aussagekraft im Vergleich zum Standardröntgen massiv, geht jedoch oft mit einer gesteigerten Strahlenexposition einher. So weist eine konventionelle CT-Untersuchung des Brustkorbs (Thorax) mit etwa 5 mSv eine rund 50-mal höhere Dosis auf als ein klassisches Lungenröntgen in zwei Ebenen (0,1 mSv). Durch den Einsatz moderner Niedrigdosis-Protokolle lässt sich diese Belastung bei vielen Indikationen heutzutage jedoch signifikant reduzieren.

06. In welchen Fällen ist von einer Durchführung einer Computertomographie abzusehen?

Aufgrund der damit verbundenen Strahlenexposition ist die Durchführung einer CT in Düsseldorf während einer Schwangerschaft kontraindiziert. Weitere Ausschlusskriterien beziehen sich primär auf den Einsatz jodhaltiger Kontrastmittel: Eine Verabreichung ist in der Regel untersagt, wenn eine ausgeprägte Überfunktion der Schilddrüse, bekannte schwerwiegende Unverträglichkeiten gegenüber Kontrastmitteln oder ernsthafte Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorliegen. Ebenso stellen eine massiv eingeschränkte Nierenleistung sowie die Knochenmarkserkrankung „Plasmozytom“ wichtige Gegenanzeigen für die Nutzung dieser Hilfsmittel dar.

07. Ist es ratsam, die Durchführung der Computertomographie in meinem Röntgenpass dokumentieren zu lassen?

Absolut, da die Computertomographie ebenso wie konventionelle Röntgenmethoden auf der Anwendung ionisierender Strahlung basiert.

08. Erhält man die Befundunterlagen direkt nach der Untersuchung?

Wundern Sie sich bitte nicht, falls Ihnen Ihr Radiologe keine klassischen Röntgenfilme mehr aushändigt. Aufgrund der enormen Datenmengen moderner Multidetektor-Systeme – die heute pro Serie hunderte statt wie früher nur 20 bis 100 Aufnahmen generieren – werden meist nur noch die relevantesten Schnitte auf Papier oder Laserfilm ausgedruckt.

Häufig besteht die Option, den Befund direkt mitzunehmen. Kalkulieren Sie hierfür jedoch eine Wartezeit von etwa 15 bis 30 Minuten ein, da die Aufnahmen erst ärztlich begutachtet, diktiert und verschriftlicht werden müssen. Alternativ können Sie sich vorab kurz über das vorläufige Ergebnis informieren lassen; der finale Bericht wird dann direkt an Ihre überweisende Praxis übermittelt. Sollten Sie unter Zeitdruck stehen, ist es meist sinnvoller, das Resultat zu einem späteren Zeitpunkt mit Ihrem behandelnden Arzt zu erörtern.

09. Bietet die Mehrzeilen-CT eine geringere Strahlenbelastung?

Eine pauschale Aussage lässt sich hierzu nicht treffen. Während in der Anfangsphase der Mehrzeilen-CT (Multislice-CT) im Vergleich zu herkömmlichen einzeiligen Spiral-Geräten teilweise von einer höheren Strahlenbelastung berichtet wurde, verfügt die moderne MSCT-Technologie über zahlreiche Funktionen, um die Dosis stabil zu halten oder sogar zu senken.

10. Besteht bei der CT-Untersuchung die Gefahr von Platzangst, weil das Gerät ein enger Tunnel ist?

Die Befürchtung bezieht sich meist auf die Magnetresonanztomographie (MRT), die tatsächlich in einer längeren Röhre stattfindet. Im Gegensatz dazu ähnelt die Abtasteinheit eines Computertomographen, die sogenannte Gantry, eher einer ringförmigen Scheibe von etwa 70 cm Tiefe. Da der Patient lediglich durch diese Öffnung geschoben wird, berichten Personen mit Platzangst hierbei nur sehr selten von Problemen. Sollten dennoch Ängste aufkommen, kann ein wirksames Beruhigungsmittel verabreicht werden. Bitte beachten Sie jedoch, dass Sie nach der Einnahme eines solchen Medikaments nicht mehr fahrtüchtig sind und daher auf die Nutzung des eigenen Pkw verzichten müssen.

11. Wird eine Computertomographie in bestimmten Fällen auch ohne den Einsatz von Kontrastmitteln durchgeführt?

Für Aufnahmen der Wirbelsäule, des gesamten Skeletts, der Gelenke sowie der Zähne und Nasennebenhöhlen ist die Gabe von Kontrastmitteln in der Regel nicht erforderlich. Auch die computergestützte Knochendichtemessung (QCT) erfolgt üblicherweise nativ. Im Gegensatz dazu ist bei CT-Untersuchungen des Schädels, der Halsweichteile sowie des Thorax- und Bauchraums meist ein Kontrastmittel notwendig, um eine präzise diagnostische Beurteilung der Organe und Gefäße zu gewährleisten.

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