Digitale Röntgendiagnostik
In unserem Haus werden klassische Röntgenuntersuchungen, etwa des Brustkorbs oder des Bewegungsapparates, über das Verfahren des digitalen Röntgens realisiert. Dabei kommen keine physischen Filme mehr zum Einsatz, die langwierig entwickelt werden müssten; stattdessen erfassen digitale Detektoren die Strahlen und wandeln sie unmittelbar in Bilddateien um. Ein großer Vorzug dieser modernen Technik ist die Option, die Aufnahmen am Computer nachzubearbeiten, was die Wahrscheinlichkeit für erneute Aufnahmen deutlich senkt. Zudem zeichnet sich das digitale System oft durch eine geringere Strahlenbelastung bei der Bilderzeugung aus. Sämtliche Daten werden sicher in einem digitalen Archiv (PACS) hinterlegt, wodurch sie vor Verlust geschützt sind und jederzeit schnell aufgerufen werden können. Für die Weitergabe lassen sich die Ergebnisse unkompliziert auf CD speichern oder als Ausdruck auf Papier beziehungsweise Film bereitstellen.
Häufig gestellte Fragen?
Im Vergleich zur herkömmlichen Analogtechnik bietet die digitale Methode zahlreiche Vorzüge:
Durch die Möglichkeit der computergestützten Nachbearbeitung lassen sich Fehlbelichtungen korrigieren, wodurch erneute Aufnahmen weitgehend überflüssig werden. Dank der gesteigerten Sensibilität der digitalen Empfänger kann zudem die notwendige Strahlendosis gesenkt werden. Ein weiterer praktischer Aspekt ist der Verzicht auf Dunkelkammern und Entwicklungsgeräte. Da keine chemischen Substanzen mehr angerührt oder entsorgt werden müssen, verringert sich gleichzeitig die Belastung für die Umwelt. Auch die Vorhaltung verschiedener Filmformate und Verstärkerfolien erübrigt sich.
Die Verwaltung der Daten wird deutlich effizienter: Aufnahmen lassen sich wesentlich rascher lokalisieren, und die elektronische Archivierung macht großflächige Lagerräume für Filme überflüssig. Darüber hinaus profitiert die Diagnostik von den Werkzeugen der digitalen Bildbearbeitung, die beispielsweise präzise Vergrößerungen spezifischer Abschnitte oder detaillierte Dichtemessungen in relevanten Gewebebereichen ermöglichen.
Sollte eine Überempfindlichkeit gegenüber jodhaltigen Kontrastmitteln bestehen, können diverse Symptome auftreten. Hierzu zählen beispielsweise Übelkeit, Juckreiz oder Hautirritationen sowie vergleichbare milde Beschwerden. In der Regel legen sich diese Erscheinungen eigenständig wieder und machen keine zusätzliche Therapie notwendig.
Äußerst selten kommt es zu gravierenden allergischen Schockzuständen. Solche Notfälle machen einen Aufenthalt im Krankenhaus erforderlich und bergen das Risiko für dauerhafte Beeinträchtigungen, wie etwa eine eingeschränkte Nierenfunktion oder Lähmungserscheinungen. Es ist daher unerlässlich, dass Sie uns bereits vorab über bekannte Unverträglichkeiten, Asthma oder Heuschnupfen informieren. Mittels spezifischer Präparate lässt sich das Risiko einer allergischen Reaktion präventiv senken.
Im Anschluss an die Gabe von Kontrastmitteln wird empfohlen, die Flüssigkeitszufuhr zu erhöhen, um die Ausscheidung über die Nieren zu unterstützen. Patienten in höherem Alter oder Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen sollten dabei jedoch vorsichtig agieren und die Trinkmenge idealerweise kurz mit dem Mediziner abstimmen.
Unter einem Gonadenschutz versteht man Schutzmaßnahmen zur Abschirmung der Fortpflanzungsorgane während einer Röntgenuntersuchung. Bei männlichen Patienten kommt hierfür eine Hodenkapsel zum Einsatz – eine schalenförmige Kapsel, die schützend um die Hoden platziert wird. Bei weiblichen Patienten wird eine Bleischürze verwendet, die je nach Art der Aufnahme im Bereich der Eierstöcke auf den Bauch oder Rücken aufgelegt beziehungsweise dort fixiert wird. Diese Schutzmittel verfügen über eine etwa 1 mm starke Bleischicht, die die Röntgenstrahlen hocheffektiv absorbiert.
Trotz einer effizienten und zeitgenauen Durchführung der Termine sollten Sie für den gesamten Ablauf einer Computertomographie (CT) eine Zeitspanne von etwa 30 bis 60 Minuten einplanen.
Ähnlich wie eine herkömmliche Fotografie liefert eine Röntgenaufnahme lediglich ein zweidimensionales Abbild. Um krankhafte Veränderungen präziser identifizieren und ihre genaue Position im dreidimensionalen Raum bestimmen zu können, werden Aufnahmen aus verschiedenen Richtungen erstellt. In der Regel erfolgt dies in zwei Ebenen – beispielsweise bei Untersuchungen der Lunge oder der Knochen –, um eine räumliche Orientierung zu ermöglichen und Überlagerungen von Gewebe besser beurteilen zu können.
Die Durchführung von Röntgenaufnahmen sollte auf Situationen beschränkt bleiben, in denen sie entscheidende Erkenntnisse für die weitere Therapie liefern. Dabei gilt es stets abzuwägen, ob strahlenfreie Alternativen wie der Ultraschall oder die Magnetresonanztomographie eine vergleichbare diagnostische Sicherheit bieten.
Dennoch bleibt das Röntgen ein hervorragendes medizinisches Instrument, das sich durch eine enorme Detailtiefe auszeichnet. Bei zahlreichen Fragestellungen ist die Aussagekraft dieser Methode anderen Verfahren überlegen, wobei sie gleichzeitig eine besonders wirtschaftliche Option darstellt.
Kontrastmittel, die in der Röntgen- oder CT-Diagnostik eingesetzt werden, weisen eine hohe Jodkonzentration auf. In den Aufnahmen erscheinen sie sehr hell, was die Abgrenzung und Beurteilung bestimmter Organe oder Gefäße erleichtert. Im Unterschied zu den in der Nuklearmedizin genutzten radioaktiven Substanzen haben diese Mittel jedoch keinen nennenswerten Einfluss auf die tatsächliche Strahlenbelastung des Patienten.
Eine Röntgenuntersuchung während der Schwangerschaft ist grundsätzlich nur in lebensbedrohlichen Situationen oder bei akuten medizinischen Notfällen vertretbar.
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