Schmerztherapie (PRT)
Vor dem Start Ihrer Schmerztherapie in unserer Radiologie in Düsseldorf führen wir mit Ihnen ein fundiertes Beratungsgespräch, bei dem wir Ihre vorhandenen CT- oder MRT-Aufnahmen sichten, um Ihnen Ihre Diagnose sowie den geplanten Behandlungsverlauf genau zu erläutern. Im Anschluss händigen wir Ihnen einen entsprechenden Aufklärungsbogen aus und legen gemeinsam den ersten Therapietermin fest. In der Regel umfasst die Behandlung bis zu fünf Injektionen in Abständen von jeweils vier bis sechs Wochen, wobei sich die tatsächliche Anzahl am individuellen Heilungsfortschritt orientiert.
Am Behandlungstag selbst nimmt die Intervention etwa 10 bis 15 Minuten in Anspruch, woraufhin Sie aus Sicherheitsgründen noch für circa 30 Minuten unter unserer medizinischen Beobachtung bleiben sollten.
Für die Durchführung lagern wir Sie in Bauchlage auf dem CT-Tisch. Mittels kurzer CT-Scans wird die präzise Einstichstelle lokalisiert und das Hautareal anschließend desinfiziert. Die therapeutische Punktion erfolgt mit einer extrem feinen Nadel von nur 0,7 mm Durchmesser, was den Einstich nahezu schmerzfrei macht; lediglich beim Einbringen des Betäubungsmittels unter die Haut kann ein kurzes Brennen oder Druckgefühl entstehen. Wir verwenden hierfür bewährte Lokalanästhetika wie Scandicain, Carbostesin oder Lidocain, die – ähnlich wie beim Zahnarzt – im Gewebe des Stichkanals verteilt werden und dort die Schmerzweiterleitung unterbrechen.
Obwohl Unverträglichkeiten gegen diese Wirkstoffe selten sind, können sie in Form von Wärmegefühl, Hautjucken, Quaddeln oder Reizhusten auftreten, selbst wenn zuvor noch nie eine solche Allergie bestand. In extremen Ausnahmefällen sind lebensbedrohliche Reaktionen möglich, die jedoch durch die sofortige Interventionsmöglichkeit in unserer spezialisierten Praxis sicher beherrscht werden können. Bitte informieren Sie uns unbedingt über bekannte Allergien.
Bevor das eigentliche Medikamentendepot verabreicht wird, kontrollieren wir die Lage der Nadelspitze durch die Injektion von etwa einem Milliliter Kontrastmittel und ein begleitendes CT-Bild. Erst nach Bestätigung der korrekten Verteilung erfolgt die Gabe des entzündungshemmenden Wirkstoffs, der den Schmerzreflexbogen nachhaltig blockiert und so für eine langfristige Schmerzreduktion sorgt.
Unter welchen medizinischen Voraussetzungen findet diese Behandlungsform Verwendung und in welchen Fällen ist von ihrer Anwendung abzusehen?
Diese Therapiemethode kommt primär bei einem Bandscheibenvorfall zum Einsatz, unabhängig davon, ob eine Nerveneinklemmung vorliegt. Ebenso eignet sie sich zur Behandlung von Narbengewebe infolge von Bandscheibenoperationen sowie bei einer Verengung des Rückenmarkskanals, der sogenannten Spinalstenose.
Demgegenüber stehen bestimmte Gegenanzeigen, bei denen das Verfahren nicht angewendet werden darf. Hierzu zählen eine laufende Marcumar-Therapie oder sonstige Störungen der Blutgerinnung sowie eine Neigung zu Thrombosen. Auch bei einer schweren Ausprägung von Diabetes mellitus oder bei angeborenen Fehlbildungen des Rückenmarkskanals ist von dieser Therapieform abzusehen.

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Wir sind gerne für Sie da!
Sie erreichen uns unter:
Tel: 0211 7407540
E-Mail: info@radiologie-mh.de
Häufig gestellte Fragen?
Eine Therapie unter Einsatz von Cortison kann eine Erhöhung Ihres Blutzuckerspiegels bewirken, weshalb eine gewissenhafte Überwachung dieser Werte durch Sie erforderlich ist.
Die Durchführung einer PRT ist bei der Einnahme von Marcumar ausgeschlossen. Sofern Sie ASS oder Clopidogrel (beispielsweise Plavix© oder Iscover©) einnehmen, ist die Therapie zwar prinzipiell durchführbar, jedoch wird ein Absetzen dieser Medikamente eine Woche vor dem Eingriff nach Rücksprache mit Ihrem Hausarzt empfohlen. Bitte halten Sie in einem solchen Fall Rücksprache mit uns.
Sollten Unverträglichkeiten gegenüber lokalen Betäubungsmitteln wie Scandicain vorliegen, kann die Behandlung problemlos unter ausschließlicher Verwendung von Cortison durchgeführt werden. Auch bei einer bekannten Allergie gegen jodhaltige Kontrastmittel ist die Therapie uneingeschränkt machbar, wobei die Kontrolle der Nadelposition in diesem Fall mittels CT ohne den Einsatz von Kontrastmitteln erfolgt. Bei anderweitigen Allergien besteht zwar rein theoretisch eine gesteigerte Sensibilität gegenüber den eingesetzten Präparaten, jedoch konnten wir in unserer Praxis trotz der sehr hohen Fallzahlen bislang keine derartigen Reaktionen bei betroffenen Patienten beobachten.
Zunächst ist festzuhalten, dass es sich bei der PRT in Düsseldorf, der Facetteninfiltration sowie der epiduralen Therapie um äußerst sichere und risikoarme Behandlungsverfahren handelt, bei denen in unserer Praxis bislang keine schwerwiegenden Komplikationen aufgetreten sind. Wir verfügen über umfassende Expertise im Bereich CT-gestützter Eingriffe und legen größten Wert auf eine schonende Durchführung.
In äußerst seltenen Einzelfällen können Nervenverletzungen zu dauerhaften Beschwerden wie Schmerzen, Missempfindungen oder Taubheitsgefühlen führen. Die Verletzung eines Blutgefäßes kann Blutungen zur Folge haben, die im Extremfall einen operativen Eingriff erfordern. Zudem besteht das Risiko einer Infektion, die Entzündungen der Wirbel, Bandscheiben oder des Nervenkanals nach sich ziehen kann. Speziell bei der epiduralen Therapie kann versehentlich Nervenwasser (Liquor) punktiert werden; dies ist zwar medizinisch unbedenklich, kann jedoch Kopfschmerzen auslösen. Bei Eingriffen an der Halswirbelsäule besteht im schlimmsten Fall das Risiko einer Schlagaderverletzung, die einen Schlaganfall zur Folge haben könnte.
Die verwendeten Substanzen Cortison, Scandicain und Kontrastmittel können vereinzelt leichte oder in sehr seltenen Fällen schwere allergische Reaktionen hervorrufen, die gegebenenfalls eine medikamentöse Behandlung erfordern.
Obwohl Cortison ein hochwirksames Medikament ist, sind klassische Nebenwirkungen wie eine Gewichtszunahme oder Hautverdünnung aufgrund der geringen Dosierung und der lokalen Anwendung nicht zu erwarten. Gelegentlich treten nach der Behandlung leichte Hautrötungen auf. Bei Patienten mit Diabetes ist zudem ein Anstieg der Blutzuckerwerte möglich.
Um bei einer Mammographie eine optimale Bildqualität bei minimaler Strahlenexposition zu gewährleisten, wird die Brust zwischen zwei Platten komprimiert. Dieser Vorgang kann als unangenehm empfunden werden. Da die Brust unmittelbar nach der Menstruation am wenigsten empfindlich ist, empfiehlt sich dieser Zeitpunkt für die Untersuchung. Verletzungen der Brust sind durch das Verfahren ausgeschlossen.
Im Anschluss an eine PRT in der Radiologie im Prinzenpark in Düsseldorf im Bereich der Lendenwirbelsäule ist Ihre Verkehrstüchtigkeit aufgrund des verabreichten lokalen Betäubungsmittels nicht gegeben, woraus im Falle eines Unfalls ein Verlust Ihres Versicherungsschutzes resultiert. Es ist Ihnen daher untersagt, für mindestens 6 Stunden ein Fahrzeug zu führen, weshalb Sie sich abholen lassen oder ein Taxi in Anspruch nehmen sollten. Auch nach einer PRT an der Halswirbelsäule raten wir dazu, für einen Zeitraum von 6 Stunden auf das aktive Autofahren zu verzichten.
Der Einstich in die Haut lässt sich in seiner Intensität mit einer gewöhnlichen Blutentnahme vergleichen. Da die Nadel bei einer PRT in unmittelbarer Nähe des Nervs platziert wird, kann dies einen kurzzeitigen, einschießenden Schmerz im entsprechenden Bein auslösen. Während der Injektion ist zudem ein ziehendes Gefühl im Gesäß oder Bein möglich. An der Halswirbelsäule treten vergleichbare Symptome auf, die jedoch erfahrungsgemäß schwächer ausgeprägt sind. Im Gegensatz dazu ist die Nadel bei einer epiduralen Therapie meist nicht direkt am Nerv positioniert, sodass der beschriebene Schmerz dort im Regelfall ausbleibt. Bei der Behandlung der kleinen Wirbelgelenke, der sogenannten Facettenblockade, können hingegen durch eine vorübergehende Reizung der Knochenhaut leichte bis mäßige Schmerzen entstehen.
In der Gesamtschau wird die Intervention von den Patienten sehr gut vertragen; bislang musste keine Behandlung aufgrund von Schmerzen vorzeitig beendet werden. Viele Patienten äußern im Anschluss, dass die Prozedur deutlich weniger belastend war, als sie es im Vorfeld befürchtet hatten.
Aufgrund des lokalen Betäubungsmittels kann im Bereich der Lendenwirbelsäule ein sofortiger schmerzlindernder Effekt eintreten, der innerhalb der ersten Stunde häufig wieder etwas nachlässt. Während eine stetige Besserung der Beschwerden oft schon nach der ersten Anwendung einsetzt, zeigt sich eine nachhaltige Wirkung – insbesondere an der Halswirbelsäule – nicht selten erst nach der zweiten oder dritten Sitzung.
Hinsichtlich der Dauer der Schmerzfreiheit lässt sich keine verbindliche Prognose erstellen. Wir betreuen zahlreiche Patienten, die über mehrere Jahre hinweg beschwerdefrei bleiben. Bei Vorliegen einer sehr ausgeprägten Verengung des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose) kann der therapeutische Effekt jedoch unter Umständen nur von vorübergehender und kürzerer Dauer sein.
Die Durchführung der Behandlung beansprucht üblicherweise einen Zeitraum von weniger als 5 bis 10 Minuten. Im Anschluss an die Injektion ist ein etwa dreißigminütiger Aufenthalt in unserer Praxis zur medizinischen Überwachung erforderlich.
Durchführung an der Lendenwirbelsäule (LWS)
Während der Behandlung befinden Sie sich in Bauchlage auf dem Untersuchungstisch, wobei wir mittels CT eine oder mehrere Aufnahmen der Zielregion anfertigen. Im nächsten Schritt wird die Punktionsnadel präzise am Nerv, am Gelenk oder im Epiduralraum positioniert und deren Lage durch die Gabe von Kontrastmittel verifiziert. Über die liegende Kanüle erfolgt sodann die Verabreichung der Medikamente, woraufhin die Nadel entfernt und die Einstichstelle mit einem Pflaster versorgt wird. Aufgrund des eingesetzten Lokalanästhetikums kann eine unterschiedlich stark ausgeprägte Taubheit in einem oder beiden Beinen auftreten. Bitte lassen Sie beim Gehen entsprechende Vorsicht walten; unser Team unterstützt Sie hierbei gerne.
Durchführung an der Brust- und Halswirbelsäule (BWS und HWS)
Die Behandlung erfolgt in Rückenlage auf dem Untersuchungstisch, wobei zunächst CT-Aufnahmen der betreffenden Region erstellt werden. Von der seitlichen Halspartie aus wird eine Nadel exakt an den Nerv oder das Gelenk geführt und die korrekte Positionierung durch eine Kontrastmittelinjektion sichergestellt. Abschließend wird ein Cortisonpräparat über die liegende Kanüle appliziert.
Eine CT-gestützte Behandlung an der Wirbelsäule stellt bei vielfältigen Krankheitsbildern und Symptomatiken eine sinnvolle Option dar. Primär sind hierbei Bandscheibenvorfälle sowie Verengungen des Wirbelkanals zu nennen, welche jeweils Reizungen der Nerven verursachen können. Diese äußern sich klinisch unter anderem durch Schmerzzustände, Taubheitsgefühle oder Missempfindungen. Darüber hinaus ist eine solche Intervention bei degenerativen Veränderungen wie der Arthrose oder einer damit einhergehenden Entzündung der kleinen Wirbelgelenke angezeigt.
Im Kontext von Wirbelsäulenerkrankungen beschreibt eine Intervention eine Schmerztherapie, die unter computertomographischer Steuerung erfolgt. Die Nutzung der CT ermöglicht dabei eine präzise Planung des Eingriffs, sodass die Positionierung der Nadel, des Katheters oder anderer Hilfsmittel exakt kontrolliert werden kann.
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