Ganzkörper-MRT

Durch die Ganzkörper-MRT steht Ihnen eine moderne Option der Früherkennung zur Verfügung, mit der sich mögliche gesundheitliche Risiken bereits in einem frühen Stadium identifizieren lassen. Da dieses Verfahren ohne Strahlenbelastung auskommt und den gesamten Organismus erfasst, stellt es eine sinnvolle Erweiterung der herkömmlichen Vorsorgeuntersuchungen dar.

Ganzkörper-MRT-Vorsorge: Prävention auf höchstem Niveau

Die Ganzkörper-Magnetresonanztomographie (MRT) stellt eine zukunftsweisende Methode der Gesundheitsvorsorge dar, die eine lückenlose und exakte Überprüfung Ihres körperlichen Zustands ermöglicht. Ohne jegliche Strahlenbelastung erlaubt dieses Verfahren, den gesamten Organismus in nur einem Durchgang auf krankhafte Veränderungen zu untersuchen – oft noch bevor erste Beschwerden spürbar werden.

Die Früherkennung von Tumoren, Entzündungsherden oder Gefäßanomalien eröffnet die Chance, rechtzeitig präventive Schritte einzuleiten und Ihre Vitalität dauerhaft zu sichern. Insbesondere für Personen mit einer entsprechenden familiären Historie oder spezifischen Risikofaktoren bietet die Ganzkörper-MRT einen erheblichen Mehrwert in der Prävention.

Dank modernster MRT-Systeme entstehen hochauflösende Aufnahmen, die selbst minimale Abweichungen sichtbar machen. Dies versetzt uns in die Lage, potenzielle Risiken rechtzeitig zu deuten und Ihnen fundierte gesundheitliche Ratschläge zu erteilen.

Wir weisen darauf hin, dass diese spezialisierte Vorsorgeleistung nicht zum Katalog der gesetzlichen Krankenversicherungen gehört und daher als Privatleistung abgerechnet wird. Über die anfallenden Gebühren sowie weitere Details informieren wir Sie selbstverständlich gerne vorab in einem persönlichen Gespräch.

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Häufig gestellte Fragen?

01. Müssen Brillen, Piercings oder andere Schmuckstücke vor einer MRT-Untersuchung abgelegt werden?

In der Regel enthalten Brillengestelle keine magnetisierbaren Materialien, weshalb keine Gefahr besteht, dass die Brille vom Magnetresonanztomographen angezogen wird. Sollte bei Piercings jedoch Unklarheit darüber bestehen, ob der Schmuck magnetisierbar ist, empfiehlt es sich, diesen vor Beginn der Untersuchung vorsorglich abzulegen.

02. Welche gesundheitlichen Auswirkungen oder potenziellen Beeinträchtigungen können infolge der Untersuchung auftreten?

Die Magnetresonanztomographie nutzt keine ionisierende Strahlung, wie sie bei Röntgenaufnahmen, der Computertomographie oder in der Nuklearmedizin eingesetzt wird. Unter gewissen Voraussetzungen kann eine minimale Erwärmung des Körpergewebes auftreten, die nach aktuellem Kenntnisstand unbedenklich ist und vom Patienten in der Regel nicht wahrgenommen wird. Bestimmte Impulse während der Untersuchung können vereinzelt leichte Muskelzuckungen auslösen. Da die Geräuschentwicklung im Gerät oft als störend empfunden wird, erfolgt die Untersuchung konsequent unter Verwendung von Gehörschutz oder Ohrstöpseln.

03. Warum macht ein MRT solchen Lärm?

Die Geräuschkulisse während einer MRT-Untersuchung ist vergleichbar mit der Lautstärke einer Bohrmaschine, wobei die Intensität im weiteren Verlauf konstant bleibt. Während der gesamten Messung besteht eine dauerhafte Verbindung zum medizinischen Personal; bei Bedarf können Sie sich über eine Gegensprechanlage bemerkbar machen oder den „Notfallknopf“ betätigen, den Sie griffbereit in der Hand halten. Sollten Sie unter starker Unruhe leiden, besteht die Möglichkeit, ein Beruhigungsmittel zu erhalten. In diesem Fall ist jedoch unbedingt zu beachten, dass Sie im Anschluss nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen dürfen.

04. Wann darf ich nicht ins MRT?

Herzschrittmacher und bioelektronische Implantate

Personen mit Herzschrittmachern oder anderen bioelektronischen Systemen, wie etwa Insulinpumpen oder Cochleaimplantaten, sind von einer MRT-Untersuchung ausgeschlossen, da die starken Magnetfelder diese Geräte in der Regel funktionsunfähig machen oder zerstören.

Metallische Fremdkörper und Implantate

Es ist zwingend erforderlich, das medizinische Personal über sämtliche Metallteile im Körper zu informieren. Besondere Vorsicht gilt bei Metallsplittern in sensiblen Bereichen wie den Augen oder dem Gehirn, da hier erhebliche Verletzungsrisiken bestehen. Während früher bei Operationen an Hirngefäßen oft stark eisenhaltige Clips verwendet wurden, bestehen moderne Gefäßclips meist aus nicht-magnetisierbaren Materialien und sind somit MRT-tauglich. Auch zeitgemäße Implantate wie künstliche Gelenke, Stents oder chirurgische Schrauben werden häufig aus Titan oder anderen nicht-magnetischen Legierungen gefertigt. Im Gegensatz dazu stellen Metallteile bei einer Computertomographie (CT) kein Sicherheitsrisiko dar.

Tätowierungen und Permanent-Make-up

Bestimmte Tätowierungen, deren Farben eisenhaltige Pigmente enthalten, können während einer MRT-Untersuchung Reaktionen zeigen; insbesondere sind schmerzhafte Erwärmungen in den betroffenen Hautarealen möglich. Dies gilt gleichermaßen für Permanent-Make-up mit entsprechenden Farbstoffen. Bei Untersuchungen mittels Computertomographie treten diese Komplikationen hingegen nicht auf.

Schwangerschaft

05. Ist es möglich, MRT-Untersuchungen bei Kindern durchzuführen?

Aus medizinischer Sicht spricht nichts gegen eine MRT-Untersuchung bei Kindern. Da Säuglinge jedoch nicht die erforderliche Ruhe bewahren können, ist bei ihnen erfahrungsgemäß eine Kurznarkose notwendig. Kleinkinder ab etwa drei Jahren zeigen sich meist kooperativ und interessiert, sofern ein Elternteil anwesend ist oder sie sogar in die Röhre begleitet. Grundsätzlich lässt sich sagen: Wenn die Eltern Ruhe ausstrahlen, übertragen sich keine Ängste auf das Kind, zumal die Untersuchung vollkommen schmerzfrei verläuft.

06. Ist eine MRT-Untersuchung frei von Strahlung?

Die MRT-Diagnostik kommt gänzlich ohne den Einsatz von Strahlung aus. Die Bildentstehung basiert darauf, dass sich die Atome im Körper – der überwiegend aus Wasser besteht – innerhalb eines starken Magnetfeldes einheitlich ausrichten. Durch präzise gesteuerte elektromagnetische Impulse werden gezielt kleine Bereiche des Körpervolumens kurzzeitig aus dieser Orientierung ausgelenkt.

Sobald der Impuls endet, kehren diese Atome rasch in ihre ursprüngliche Position zurück. Die Dauer dieses Rückkehrvorgangs variiert erheblich je nach Art und Zustand des Gewebes. Diese zeitlichen Unterschiede werden exakt gemessen und dienen als Grundlage für die computergestützte Berechnung detaillierter Bilder, die Aufschluss über die Zusammensetzung und die Beschaffenheit der untersuchten Körperregion geben.

07. Besteht bei der Durchführung einer Kernspintomographie ein gesundheitliches Risiko für Schwangere?

Basierend auf dem aktuellen medizinischen Kenntnisstand gilt die Magnetresonanztomographie während der Schwangerschaft als sicher und wird in spezialisierten Einrichtungen sogar gezielt zur Untersuchung des ungeborenen Kindes eingesetzt. Aufgrund der erheblichen Geräuschentwicklung im Gerät – gegen die die Mutter durch Gehörschutz geschützt wird – kann der Fötus jedoch während des Vorgangs aufwachen. Da es bislang keine gesicherten Langzeitstudien zu potenziellen Auswirkungen wie Gehörschäden beim Neugeborenen gibt, sollte die Indikation für eine MRT in der Schwangerschaft stets sorgfältig geprüft werden. Liegt jedoch ein medizinischer Notfall bei der Mutter vor, der eine schnelle Bildgebung erfordert (beispielsweise bei heftigsten Kopfschmerzen), stellt die MRT gegenüber strahlenbasierten Verfahren wie dem Röntgen immer die bevorzugte und sicherere Alternative dar.

08. Welche Optionen stehen Patienten mit ausgeprägter Klaustrophobie zur Verfügung, um eine notwendige MRT-Untersuchung dennoch erfolgreich zu bewältigen?

Das erste Erblicken eines MRT-Systems löst bei vielen Patienten Beklemmungsgefühle aus, da die Positionierung innerhalb der engen Röhre ungewohnt ist. Die Notwendigkeit, absolut still zu liegen und die eingeschränkte Bewegungsfreiheit können dieses Unbehagen sowie die Angst vor Enge zusätzlich verstärken.

Zur Entspannung der Situation tragen jedoch mehrere Faktoren bei: Bei zahlreichen Aufnahmen, wie etwa von Knie oder Sprunggelenk, ist es gar nicht erforderlich, mit dem Kopf in das Gerät gefahren zu werden. Zudem zeichnen sich moderne Anlagen durch eine wesentlich patientenfreundlichere Bauweise aus; so bietet unser aktuelles Modell mit einer Öffnung von 70 cm deutlich mehr Freiraum als ältere Standardsysteme. Oftmals erweist es sich als hilfreich, das Gespräch mit dem Radiologen zu suchen und sich das Gerät vorab in Ruhe anzusehen, da eine fundierte Aufklärung viele Ängste abbauen kann.

Sollte die psychische Belastung dennoch zu hoch sein, besteht in Ausnahmefällen die Möglichkeit, ein Beruhigungsmittel in Form von Tabletten oder Tropfen einzunehmen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Fahrtüchtigkeit im Anschluss stark beeinträchtigt ist und das Steuern eines Fahrzeugs untersagt bleibt. Falls während der Messung Panik aufkommt, kann jederzeit über einen in der Hand gehaltenen Notfallknopf die Untersuchung unterbrochen und Kontakt zum medizinischen Fachpersonal aufgenommen werden.

09. Stellen Implantate wie Zahnfüllungen aus Metall oder ein künstlicher Hüftersatz ein Hindernis für eine geplante Kernspintomographie dar?

Metallische Legierungen, wie sie beispielsweise in Zahnfüllungen, Inlays, Gelenkprothesen oder chirurgischen Platten und Schrauben vorkommen, verursachen üblicherweise lediglich lokale Bildartefakte in der direkten Nachbarschaft des Metalls. Ein Sicherheitsrisiko für den Patienten besteht durch diese Art von Implantaten nicht. Ebenso können Personen mit künstlichen Herzklappen die Untersuchung im Regelfall ohne Gefahr durchführen lassen.

10. Tritt beim MRT sogenannter Elektrosmog auf?

Die physikalischen Gegebenheiten bei einer Kernspintomographie umfassen starke magnetische Wechselfelder, die prinzipiell die Basis dessen bilden, was landläufig als Elektrosmog bezeichnet wird. Dennoch bestehen signifikante technische Differenzen, insbesondere durch die wesentlich höheren Wechselfrequenzen im Vergleich zu alltäglichen Strahlungsquellen. Zudem ist die Exposition während einer MRT zeitlich sehr eng begrenzt und tritt für den Einzelnen nur sporadisch auf. Wissenschaftlich belegbare gesundheitliche Beeinträchtigungen infolge dieser Untersuchung sind bis heute nicht dokumentiert.

11. Kann die wiederholte Durchführung von Kernspintomographien langfristig negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben?

Da die Magnetresonanztomographie ein Verfahren darstellt, das vollständig auf den Einsatz von Röntgenstrahlung oder vergleichbaren Strahlenarten verzichtet und stattdessen auf der Reaktion von Wasserstoffatomen in einem intensiven Magnetfeld basiert, gilt sie nach aktuellem wissenschaftlichem Stand als gesundheitlich unbedenklich. Aufgrund dieser Sicherheit ist die Kernspintomographie auch für empfindliche Patientengruppen wie Säuglinge, Kleinkinder und Schwangere (ab dem zweiten Trimester) uneingeschränkt und bei medizinischer Notwendigkeit auch wiederholt anwendbar. Diese generelle Unbedenklichkeit wird lediglich durch individuelle Faktoren wie mögliche Reaktionen auf Kontrastmittel, die akustische Belastung während der Messung oder das Auftreten von Raumangst limitiert.

12. Ist es gestattet, dass eine Vertrauensperson, wie etwa der Partner oder ein Elternteil, den Patienten während des Scan-Vorgangs direkt im Untersuchungsraum begleitet?

Die Begleitung durch eine Vertrauensperson während des Scan-Vorgangs ist grundsätzlich möglich und wird oft sogar begrüßt. Insbesondere für Personen mit Raumangst stellt der Beistand eines vertrauten Menschen eine erhebliche psychologische Erleichterung dar. Es muss jedoch beachtet werden, dass für jede Begleitperson im Untersuchungsraum dieselben strengen Sicherheitsvorkehrungen gelten wie für den Patienten selbst; das bedeutet, dass auch sie frei von Herzschrittmachern, metallischen Implantaten oder losen Metallgegenständen sein muss.

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