Digitale Mammographie

Bei der Mammographie handelt es sich um ein Röntgenverfahren zur Untersuchung der weiblichen Brust. Als wichtigstes Instrument zur Früherkennung von Brustkrebs (Mammakarzinom) – der am weitesten verbreiteten Krebserkrankung bei Frauen – gilt sie als die bevorzugte medizinische Methode.

Untersuchungstechnik

Die Mammographie erfolgt an spezialisierten Röntgensystemen und wird von erfahrenen, speziell geschulten Assistentinnen durchgeführt. Wir setzen dabei auf moderne digitale Verfahren (siehe auch digitales Röntgen) unter Verwendung sogenannter weicher Strahlung im Bereich von etwa 26–30 kV.

Jede Brust wird aus mindestens zwei Richtungen aufgenommen. Um Bewegungsunschärfen zu vermeiden und die Strahlendosis so gering wie möglich zu halten, wird die Brust zwischen zwei Plexiglasplatten komprimiert. Da dieser Druck kurzzeitig unangenehm sein kann, empfiehlt es sich, die Untersuchung idealerweise in der Mitte des Zyklus durchführen zu lassen.

Mithilfe dieser Technik lassen sich bereits kleinste, noch nicht tastbare Gewebeveränderungen feststellen. Zudem wird gezielt nach Mikrokalk gesucht, der ein wichtiger Indikator für Krebserkrankungen oder deren Vorstufen sein kann. Die anschließende Auswertung der Aufnahmen erfolgt durch einen spezialisierten Facharzt.

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Häufig gestellte Fragen

01. Wie sicher ist das Ergebnis einer Mammographie?

Die Aussagesicherheit von mammographischen Aufnahmen hängt sehr stark von der Beschaffenheit, dem Aufbau und der Gewebedichte der Brust ab. Daneben spielen die Erfahrung und das Können des befundenden Arztes eine große Rolle. 10 bis 20 % der bösartigen Tumore werden nicht erkannt. Außerdem gibt es knapp 10 % Befunde, die sich in der folgenden Abklärungsdiagnostik als falsch-bösartig erweisen.

02. Wie hoch ist die Strahlenbelastung einer Mammographie?

Bislang konnte kein kausaler Zusammenhang zwischen einer röntgenologischen Brustuntersuchung und der Entwicklung eines Mammakarzinoms belegt werden. Dennoch verbleibt, wie bei jeder Anwendung ionisierender Strahlen, ein theoretisches Restrisiko. Diesem steht jedoch der signifikante Vorteil gegenüber, dass eine frühzeitige Diagnose die Heilungsaussichten bei Brustkrebs massiv steigert.

Die notwendige Abwägung zwischen Nutzen und Risiko wurde bereits im Vorfeld Ihrer Überweisung vorgenommen und wird durch den Radiologen mittels der sogenannten rechtfertigenden Indikation nochmals fachkundig bestätigt.

Im Zuge des nationalen Mammographie-Screening-Programms wird Frauen in der Altersgruppe von 50 bis 69 Jahren angeraten, alle zwei Jahre eine präventive Untersuchung in zwei Ebenen durchführen zu lassen, auch wenn keinerlei Beschwerden oder Symptome vorliegen.

03. Wer bezahlt die Mammographie?

Unabhängig vom Alter übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Mammographie immer dann, wenn ein verdächtiger Tastbefund abgeklärt werden muss. In einem solchen Fall stellt der behandelnde Arzt – etwa der Gynäkologe oder Hausarzt – eine entsprechende Überweisung aus.

Zusätzlich existiert seit 2007 das organisierte Mammographie-Screening-Programm: Hierbei erhalten Frauen in der Altersgruppe von 50 bis 69 Jahren im Zweijahresrhythmus eine schriftliche Einladung zu einer präventiven Untersuchung, die für sie kostenfrei ist.

04. Warum wird bei der Mammographie die Brust gedrückt?

Um eine erstklassige Bildqualität bei gleichzeitig minimaler Strahlendosis zu gewährleisten, wird das Brustgewebe im Röntgensystem zwischen zwei Halteplatten vorsichtig zusammengedrückt. Dieser Vorgang der Kompression wird von einigen Patientinnen als druckvoll oder unangenehm wahrgenommen.

Der ideale Zeitraum für den Termin ist die Phase direkt nach der Menstruation, da das Drüsengewebe zu diesem Zeitpunkt meist weicher und deutlich weniger schmerzempfindlich ist. Wichtig zu wissen: Trotz des ausgeübten Drucks besteht keinerlei Gefahr für Verletzungen der Brust durch die Untersuchung.

05. Wann sollte eine Mammographie durchgeführt werden?

Eine radiologische Untersuchung der Brust ist immer dann ratsam, wenn Auffälligkeiten wie tastbare Knoten oder Gewebeverhärtungen bemerkt werden. Weitere Indikatoren sind Schmerzsyndrome, untypische Veränderungen des Hautbildes, Sekretabsonderungen aus der Mamille oder Schwellungen der Lymphknoten im Achselbereich.

Auch bei einer gesteigerten Risikodisposition – etwa aufgrund einer genetischen Vorbelastung in der Familie oder einer bereits durchgemachten Krebserkrankung – ist eine enge Abstimmung mit dem behandelnden Mediziner essenziell. In solchen Fällen wird individuell festgelegt, in welchen Intervallen und ab welchem Lebensjahr eine präventive Mammographie sinnvoll ist.

Da die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung mit fortschreitendem Alter steigt, befürworten viele Fachärzte die Mammographie auch für Frauen ohne akute Beschwerden als wichtige Vorsorgemaßnahme. Ein zentraler Baustein hierfür ist das bundesweite Screening-Programm: Frauen zwischen 50 und 69 Jahren erhalten im Zweijahresrhythmus eine Einladung zu dieser kostenfreien Reihenuntersuchung.

06. Wann ist eine Röntgen-Mammographie und wann eine MR–Mammographie ratsam?

Um die Präsenz von Mikrokalk als wichtiges Indiz für tumoröse Veränderungen nachzuweisen, gilt die konventionelle Mammographie als das primäre Diagnoseinstrument. In Fällen, in denen das Drüsengewebe keine übermäßige Dichte aufweist, lassen sich Karzinome mittels dieser Röntgenmethode meist sehr präzise direkt abbilden. Die diagnostische Verlässlichkeit sinkt jedoch proportional zur Zunahme der Gewebedichte.

Hier bietet die Magnetresonanztomographie der Brust (MR-Mammographie) einen entscheidenden Vorteil, da ihre Aussagekraft kaum durch dichtes Drüsengewebe beeinträchtigt wird. Durch den Einsatz spezieller Kontrastmittel ermöglicht dieses Verfahren zudem eine detaillierte Differenzierung zwischen gutartigen und bösartigen Gewebeveränderungen.

Aufgrund des hohen technischen Aufwands und der damit verbundenen Kosten wird die MRT-Untersuchung der Brust meist erst dann ergänzend herangezogen, wenn die Ergebnisse aus Mammographie und Sonographie (Ultraschall) keine eindeutige Diagnose zulassen.

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